YPOKOSMOS creation

TM+ lAURENT CUNIOT / Alexandros Markeas
8 fév 2015
Scene Nationale de Macon
www.tmplus.org/web/2014/02/ypokosmos-oratorio-des-bas-fonds-3

" Dans toutes les mélodies tu as été formidable, merci et bravo, cette création fut un très beau moment ... " Alexandros Markéas

 

Le rebetiko sert de point de départ à cette pièce du XXIe siècle. Du siècle de cette Grèce ruinée qui fut jadis notre cité et dont des pans entiers s’écroulent. Autour de TM+ et des trois chanteurs solistes Gaëlle Mechaly, Silvia Vadimova et Paul-Alexandre Dubois, Ypokosmos réunit des choristes amateurs venus des choeurs Cantoria, À Coeur Joie, Scherzo, Buxtehude dirigés par Henriette Adler et Roland Meneguz ainsi qu’un ensemble d’instruments à plectres. Le travail sur les instruments à cordes traditionnellement pincées (comme les mandolines) est au coeur de la composition. Les instruments traditionnels à plectres (bouzouki, tzouras, baglamas, saz) créent des impacts percussifs et des textures sonores particulières... des musiques tristes pour les passions fortes, des musiques joyeuses pour les maux et les souffrances. C’est le souffle des voix en souffrance qu’on entend, dans cet époustouflant requiem furieux, lyrique et social.

 

 

80 Millions de vues, Opera-Slam

en Tournée
13 fév 2015
Dunkerque, Bateau Feu
16 fév 2015
Douai, Hippodrome
18 fév 2015
Valenciennes, Le Phénix

Le 18 janvier 2011, la jeune Asmaa Mahfouz poste sur le Net une vidéo appelant les Égyptiens à s’élever contre l’oppression.
Se doutait-elle, de l'impact de sa vidéo appelant sur son blog les Egyptiens à se rassembler place Tahrir une semaine plus tard ? 80 000 000 de vues, est un opéra qui bouscule totalement les codes classiques de l’art lyrique en se nourrissant d’une forme contemporaine de poésie : le slam. Ce projet transdisciplinaire dégage une rare énergie, à la hauteur de ces événements historiques.
"...La jeune Asmaa (interprétée avec talent et conviction par la soprano Gaëlle Mechaly)...Gaëlle Méchaly chante fort bien, et les trois musiciens qui l’accompagnent dialoguent avec sa voix, plus qu’ils ne l’accompagnent, avec délicatesse."
Le causeur .fr
Novembre 2013

SEFARAD'S, Un spectacle-installation

en Tournée
27 mar 2015
Hauptkirche St. Katharinen, Katharinenkirchhof 1, 20457 Hamburg
www.arabesques-hamburg.de/festival-2015/sefarad-s-ii

Sefarad’s un opéra intime, une plongée dans les traditions de la femme séfarade à travers des romances, prières, berceuses, complaintes et leurs déclinaisons dans la Méditerranée revisitées par le compositeur, Thierry Pecou. Conçue et interprétée par la soprano Gaëlle Méchaly et l'ensemble Variance la  thémathique du spectacle s’attachera à mettre en évidence le « matrimoine » judéo-espagnol, ces chants féminins de la naissance à la mort. Thierry Pécou s’appropriera ce répertoire pour en donner une véritable création musicale, la virtuosité des interprètes, révélant l’intemporalité de ces mélodies pour devenir une musique vivante et actuelle .
Grâce à  un dispositif scénique plaçant le public comme une partie intégrante du spectacle et comme témoin privilégié, le metteur en scène Stephan Grögler propose une expérience d’écoute nouvelle  pour un large public.
La scénographie  imaginée par Stephan Grögler en collaboration avec la designer Stéphanie Marin (Smarin) peut devenir en amont et en aval du spectacle l’objet d’une exposition numérique et sonore proposé par le groupesdunes et la vidéaste Séverine Pinkasfeld, un espace d’ateliers pédagogiques ou de rencontres inédites

 

« als ob ... » Musik in Theresienstadt

mit Gaëlle Méchaly (Sopran) und I Salonisti szenische Realisation Stephan Grögler
Ullmann, Krasa, Schulhoff, Berman, Weber, Svensk,
12 mar 2015
Aula, Waisenhausplatz 30, Bern ( CH)
www.salonisti.ch/de/als-ob
14 mar 2015
Aula, Waisenhausplatz 30, Bern ( CH)
www.salonisti.ch/de/als-ob

 

« als ob ... » gedenkt der Menschen, denen in Theresienstadt die Musik und das Musizieren Halt in ihrem grauenhaften Leben gab. Werke, die im Lager geschrieben, komponiert und gespielt wurden, sind Mittelpunkt der Aufführung « als ob ... ».

 

Vorwort zum Programmheft von Charles Lewinsky

„Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.“

Wenn dieses Zitat aus Goethes „Faust“ jemals seine Berechtigung hatte, dann im Zusammenhang mit den Kulturprogrammen, die den in der Festung Theresienstadt zusammengepferchten Juden von der Lagerleitung befohlen wurden. Ihr eigentlicher Zweck war es, die mörderischen Zustände, die in Terezin herrschten, vor der Öffentlichkeit verschleiern zu können. „Was wollt ihr denn?“, wollte die SS misstrauischen Nachfragern antworten können, den Leuten hier geht es doch blendend! Sie halten Vorträge, sie spielen Theater – und sie machen Musik.“

Was die zynischen Beherrscher dieser menschengemachten Hölle nicht verstanden, und wohl aus ihrem rassistischen Weltbild heraus auch nicht verstehen konnten, war die Tatsache, dass diese Vorträge, diese Theateraufführungen und vor allem auch diese Konzerte den Häftlingen Kraft gaben, dass sie ihre Moral stärkten und ihnen die Hoffnung vermittelten, dass es über die Unterdrückung und den Hunger des Lagers hinaus noch höhere Werte geben konnte, Werte, die auch Gewalt und Schläge nicht zerstören konnten.

Theresienstadt war – unter anderem – auch ein Lager für Prominente, ein Ort, an dem sich berühmte Leute „aufbewahren“ liessen, solang die Gefahr bestand, dass jemand sich nach ihnen erkundigen könnte. (Der berüchtigte Theresienstadt-Film, der unter dem falschen Namen „Der Führer schenkt den Juden eine Stadt“ in die Geschichte eingehen sollte, hatte unter anderem auch den Zweck im Bild zu beweisen, dass es diesen Menschen gut ging – um sie umso ungestörter ermorden zu können.) Theresienstadt war also voller bekannter Schauspieler, Regisseur und Musiker, darunter auch einige hochbegabte Komponisten.

Von den vielen Werken, die unter unvorstellbar grausamen Bedingungen entstanden, sticht die Kinderoper „Brundibar“ von Hans Krása hervor, deren gesamtes Ensemble in corpore in die Gaskammern von Auschwitz verschickt wurde. Der Lagerleiter hatte einem Vertreter des Roten Kreuzes versprochen, die Gruppe nie zu trennen, und er hielt sein Wort auf seine Weise. Aber musiziert und gesungen wurde überall. So inszenierte der berühmte Regisseur Kurt Gerron auf einem Dachboden Bizets „Carmen“, ohne Orchester und ohne Noten, nur von einem Pianisten begleitet.

Manche Details des Musiklebens sind so makaber, dass man sie fast nicht glauben mag. So soll der Komponist Viktor Ullmann, der im Lager mit dem von ihm gegründeten „Studio für Neue Musik“ für das Primat der Kultur über die Menschenverachtung kämpfte, seine Noten auf die Rückseite von Deportationslisten geschrieben haben, auf denen die Namen der nach Auschwitz zu deportierenden Opfer verzeichnet waren.

 

« als ob ... »
Musik in Theresienstadt
mit Gaëlle Méchaly (Sopran) und I Salonisti
szenische Realisation Stephan Grögler

 

« als ob ... » gedenkt der Menschen, denen in Theresienstadt die Musik und das Musizieren Halt in ihrem grauenhaften Leben gab. Werke, die im Lager geschrieben, komponiert und gespielt wurden, sind Mittelpunkt der Aufführung « als ob ... ».

Der Kerngedanke dieses Projekts ist geprägt von der Lektüre des Romans „Gerron“ von Charles Lewinsky. « als ob ... » will nachvollziehbar machen, wie künstlerische Tätigkeit im Leben unentbehrlich und sinngebend sein kann. In Theresienstadt erklangen Balladen, absolute Musik, Volkslieder, Tanzmusik und Kabarett-Couplets – Mondänes und Intimes. Die künstlerische Ausdrucksform der Menschen erwies sich im Lager als stärker denn alle lebenswidrigen Erfahrungen. Lagerinsassen suchten und fanden in der Musik eine geistige Welt, die dem Moment seine Ausweglosigkeit nahm.

Verschiedene, mit dem Ensemble vertraute Arrangeure haben die für « als ob ... » ausgewählten Lieder, Klavierstücke und Orchesterwerke für das Quintett I SALONISTI bearbeitet. Dabei handelt es sich um Werke von Karel Berman, Robert Dauber, Hans Krasa, Martin Roman, Viktor Ullmann, Erwin Schulhoff, Karel Švenk, Ilse Weber.

« als ob ... » will nicht Betroffenheit wecken, will nicht die Abgründe der Menschen ausleuchten, will keine Geschichtslektion sein. Einzig um die Musik geht es, die für die Menschheit eine über die Jahr­hunderte gewachsene Bedeutung hat. Die Interpreten der Produktion « als ob ... » – Gaëlle Méchaly und I Salonisti – verstehen sich in erster Linie als Miterlebende und Mitteilende.

Dank der Zusammenarbeit mit dem Opernregisseur Stephan Grögler fanden wir die unserem Anliegen entsprechende Form der Veranstaltung :

  • Ein mit Licht und Objekten gestalteter Raum ist gemeinsamer Ort für Publikum und Musiker, er hebt die Trennung zwischen Besuchern und Darbietenden auf. Bescheidene Podeste, Filzmatten fürs Publikum sowie im Raum verteilte Gitterstäbe mit Lichtelementen evozieren sowohl Gedanken an die Lebensumstände im Lager als auch an das Licht der Hoffnung, das Sternenfirmament.
  • Wechselnde Spielorte der Musiker sowie je nach Charakter und Bearbeitung der Musikstücke variierende Besetzung (vom Sextett bis zum Solo) hintergehen gewohnte Rezeptionsformen.
  • Originale Stimmen von Überlebenden stellen als Einspielungen ab Band den Bezug zur Ver­gangenheit her. Diese Tondokumente schaffen eine zusätzliche Ebene im Bezug der historischen Musik mit den historischen Menschenstimmen.

« als ob ... » ist für Säle mit einem Fassungsvermögen von maximal 250 Zuhörern vorgesehen. Niemand soll in der Anonymität der Masse verschwinden.

 

Die Produktion « als ob ... » werden wir in der Aula PROGR Bern zur Aufführung bringen. Die Dimensionen dieses Auditoriums, seine historische Ausstrahlung (erbaut 1885) und das kulturelle Umfeld des PROGR bieten eine ideale Voraussetzung für die von uns gesuchte ‚andere’ Form der Veranstaltung.

 

Wir planen Vorstellungen für Schulklassen. Zu diesen wollen wir Gymnasialklassen einladen. Das geplante Programmheft soll gleichzeitig als Vorbereitungsmaterial für die Schulklassen / Geschichtslektionen dienen.

 

Weitere Vorstellungen sind in Planung; u. a. sind wir in Verhandlung mit den Schlosskonzerten Thun

in Zusammenarbeit mit Paris (www.operact.eu)

 

Provisorische Repertoireliste « als ob ... »

In der folgenden Liste sind noch zu viele Werke enthalten, das eine oder das andere wird wegfallen.

Komponist
 Vorname Name               Werk                                                                     Besetzung         Bearbeiter

     Karel    Berman            Reminiscences No 1 "Jugend"                             instrumental      John G. Mortimer

     Karel    Berman            Reminiscences No 2 "Familie - Zuhause"           instrumental      Boldizsár Csíky

     Karel    Berman            Reminiscences No 3 "Besetzung"                        instrumental      John G. Mortimer

     Karel    Berman            Reminiscences No 7 "alleine"                              instrumental      John G. Mortimer

     Karel    Berman            Reminiscences No 8 "Neues Leben"                    instrumental      John G. Mortimer

   Robert    Dauber             Serenata                                                                instrumental      György Mondvay

      Hans   Krasa                Tanz (1944) für Streichtrio                                   instrumental      original (Streichtrio)

  Martin    Roman              „Karusell“                                                             mit Sopran         John G. Mortimer

   Erwin    Schulhoff          „Sangen Geigen übern See“ (op. 12)                    mit Sopran         original (Sopran, Vl, Klav)

     Erwin  Schulhoff          „Pasala Volky“ (Volkslied Tesinskso Region)      mit Sopran         Jiři O. Růžička

     Erwin  Schulhoff          Sinfonie Nr. 8, op. 99, 1. Satz ‚allegro’                Klavier + Chor   original (mit Chor ab Band)

   Erwin    Schulhoff          Sonate für Solo-Violine (1927)                             instrumental       original (Solovioline)

   Erwin    Schulhoff          Suite dansante en Jazz                                           instrumental       John G. Mortimer

       Leo    Strauss              „Als ob“ (nur Text, Neukomposition)                   mit Sopran         Jiři O. Růžička

    Karel    Švensk               „Vsechno Jde !“                                                    mit Sopran         Jiři O. Růžička

  Viktor    Ullmann            „Don Quixote tanzt Fandango“, Ouvertüre           instrumental      John G. Mortimer

  Viktor    Ullmann            „Je vis, je meurs“ (aus 6 Sonette, op. 34)              mit Sopran         Boldizsár Csíky

  Viktor    Ullmann            Nr. 2 (aus „drei jiddische Lieder, op. 53)               mit Sopran         Boldizsár Csíky

      Ilse    Weber                „Ich wandre durch Theresienstadt“                        mit Sopran         Jiři O. Růžička

      Ilse    Weber                „Wiegala“                                                               mit Sopran         Jiři O. Růžička

 

Mitwirkende « als ob ... »

 

Gaëlle Méchaly       Sopran
Piotr Plawner           Violine
Lorenz Hasler          Violine
Ferenc Szedlák        Violoncello
Béla Szedlák            Kontrabass
Gerardo Vila            Klavier

Stephan Grögler      szenische Realisation
                                Entwurf Raumgestaltung
Lukas Hasler           Ausführung Raumgestaltung, Technik

 

Vorstellungen in der Aula PROGR
                                             (Waisenhausplatz 30, Bern)

12. März 2015 (19h30)       Premiere
Vorstellungen im März :  14. (18h), 15. (15h),
                                             19. (19h), 21. (19h), 22. (19h)
                                             19. März (Schulvorstellung)

 

 

Provisorische Reihenfolge der Stücke:

Schulhoff: Solosonate N°2 (Andante cantabile)

Krasa: Passacaglia

Berman: Reminicence 3

Weber: "Ich wandre durch Theresienstadt"

Krasa: Tanz für Streichtrio

Svensk: "Vsechno Jde"

Schulhoff: "Pasala Volky"

Schulhoff: Sinfonie N°8

Roman: "Karusell"

Ullmann: "Don Quixote tanzt Fandango"

Schulhoff: Suite dansante en Jazz (Strait, Tango, Slow, Walzer, Foxtrott

Steinbrecher: "Als ob, ..."

Dauber: Serenade

Schulhoff: Solosonate N°3 (Scherzo)

Ullmann: "Mejdel"

Berman: Reminicence "Zuhause"

Schulhoff: "Across the Lake"

Ullmann: "Je vis je meurs"

Berman: Reminicese 7

Weber: "Wiegela"

 

Le CD du spectacle TTT telerama !!!!

...cette enchanteresse création interprétée par Gaëlle Méchaly...

TTT

Ceux qui n'ont pas vu le spectacle connaissent l'inventivité de cette fantaisie lyrique, son humour, la justesse des rapprochements entre textes et airs, le second degré assumé. Les autres découvriront cette enchanteresse création interprétée par Gaëlle Méchaly...

Aude Dassonville

Telerama  25/06/14